Aktuelle Aktivitäten

Februar 2008

Die Bürgerbeteiligung zum Aktionsplan „Soziale Stadt“ startet mit einer zentralen Auftaktveranstaltung im Rathaus. Dann schließen sich dezentrale Foren und Workshops in den 13 Sozialräumen an, bei denen die Handlungsschwerpunkte und Projektideen im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter konkretisiert werden sollen (-> zum Zeitplan).

April/Juni 2008

Mit Blick auf die im Jahre 2009 anstehenden Kommunalwahlen und die Notwendigkeit weiterer inhaltlicher Weichenstellungen in der Stadtteilentwicklung startet das Nordstadt-Forum den „Zukunftsdialog Nordstadt“ als längerfristiges Schwerpunktthema. Die Parteien der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord können sich mit ihren konzeptionellen Ideen und Vorstellungen präsentieren und in den Dialog mit den verschiedenen Trägern und Interessengruppen treten.
Den Anfang macht Hubert Nagusch von der SPD. Themen sind die geringe Wahlbeteiligung im Stadtteil und ihre Folgen sowie die Notwendigkeit ergänzender demokratischer Beteiligungsverfahren. In der nächsten Juni-Sitzung ergänzen die SPD-Vertreter Hubert Nagusch und Florian Meyer ihre Ausführungen bzgl. der Einleitung eines „langfristigen sozialen Wandels“ im Stadtteil.

August 2008

Fortführung des „Zukunftsdialogs Nordstadt“: Thomas Bahr von der CDU nennt als Hauptansatzpunkte die Beseitigung von Missständen und die Schaffung eines lebenswerten Stadtteils mit einem entsprechenden Umfeld.

September 2008

Nach einem etwa 6-monatigen Beteiligungsprozess legt der Verwaltungsvorstand den „Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund“ vor. Die EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II in der Nordstadt wird darin als hervorragendes Beispiel für die Umsetzung eines integrierten Handlungsansatzes ausführlich gewürdigt. Zahlreiche Instrumente und Bausteine dieses Programms (z.B. Quartiersmanagement, Aktionsfonds, Straßen- und Platzhausmeister) sollen möglichst in allen Sozialräumen mit erhöhtem Handlungsbedarf eingeführt werden.

Oktober 2008

Fortführung des „Zukunftsdialogs Nordstadt“: Hans-Georg Schwinn von Bündnis 90/Die Grünen betont die Notwendigkeit, durch Beteiligungsprozesse auch die sozialen Randgruppen im Stadtteil mitzunehmen und von Seiten der Politik ein positives Verhältnis der jetzigen Bewohner zum Stadtteil zu entwickeln.

März 2009

Jörg Haxter vom Wohnungsamt der Stadt Dortmund berichtet über „Housing Improvement Districts“. Weitere Themen sind die Verstetigung des Quartiersmanagements, die zukünftige Förderkulisse der EU (Ziel 2) sowie der Aktionsplan „Soziale Stadt“.

Juni 2009

„Stern im Norden e.V.“ stellt sich im Nordstadt-Forum vor. Der Verein baut seit einiger Zeit zusammen mit den King’s Kids Deutschland und gefördert durch die Allgemeine Missionsgesellschaft „Wort&Tat“ aus Essen ein neues Angebot im Borsigplatzviertel auf. Es handelt sich erklärtermaßen um eine niederschwellige Sozialarbeit, die in der ehemaligen Werkskantine von Hoesch eine Plattform für Sozialangebote christlicher Gemeinden und Gruppen darstellen soll. Der christlich-missionarische Charakter der Arbeit wird nicht verhehlt. In der sehr kontroversen Diskussion wird insbesondere in Frage gestellt, ob es sinnvoll sei, in einem Quartier mit bereits vielfältigen Angeboten der sozialräumlich angelegten Kinder- und Jugendhilfe ein zusätzliches Projekt dieser Art zu positionieren – zumal in einem Viertel, dessen Bevölkerung mehrheitlich über einen Migrationshintergrund verfügt – darunter zahlreiche Muslime.

Juni 2009

Der Rat der Stadt Dortmund beschließt das integrierte Handlungskonzept für das Ziel-2-Programm „Soziale Stadt Dortmund-Nordstadt“ mit einem Gesamtvolumen von 12,4 Mio. €. Bei der Umsetzung dieses Programms spielt das Quartiersmanagement eine zentrale Rolle. Vor diesem Hintergrund fasst der Rat zugleich den Beschluss, das Quartiersmanagement Nordstadt finanziert über den städtischen Haushalt weiterzuführen. Zunächst werden Mittel 2010 zur Verfügung gestellt. Der städtische Förderanteil soll degressiv gestaffelt werden und zukünftig durch die Beteiligung privater Partner aus Wohnungswirtschaft und Gewerbetreibenden konfinanziert werden.

August 2009

Flyer Aktionsbüro

Am Borsigplatz eröffnet das „Aktionsbüro Borsigplatz“ in neuen Räumlichkeiten.

An diesem Standort werden nun das seit März 2009 von der JobCenterARGE und der Sozialverwaltung der Stadt gemeinsam erbrachte Beratungs- und Serviceangebot im Aktionsraum Borsigplatz und das Quartiersmanagement gebündelt. 

 

September 2009

Die Website des Nordstadt-Forums wird freigeschaltet: Mit dem Internetauftritt ist eine Plattform zur Information und Erinnerung an Aktionen und Aktivitäten in der Nordstadt geschaffen worden. Das Nordstadt-Forum bietet im Internet nahezu alles über die Bemühungen zur Erneuerung der Nordstadt und die Entstehung und Entwicklung der Nordstadt-Programme. Damit wird auch in diesem Medium allen Bewohnern, Fachleuten und Interessierten eine aktive Teilnahme an der Weiterentwicklung der Handlungskonzepte für die Nordstadt angeboten.
Die Website ist in ehrenamtlicher Arbeit und mit finanzieller Unterstützung für das Webdesign aus Mitteln des Bewohnerfonds entstanden. Zum Artikel in der WR vom 25.09.2009.

September 2009

Abschluss des parteiübergreifenden Zukunftsdialoges Nordstadt. Prof. Dr. Reiner Staubach setzt seine im Juni begonnene Vorstellung der zusammengefassten Diskussionsergebnisse fort. Daran schließt sich eine abschließende Diskussion mit den Vertretern der Parteien an (-> zur Präsentation).

November 2009

Frau Linnebach (stellvertretende Abteilungsleiterin Stadterneuerung) berichtet im Nordstadt-Forum über die Zukunft der Nordstadt in Bezug auf die Themen Fortführung des Quartiersmanagement ab Januar 2010 und Umsetzung des Ziel II-Programms, der Projekte „Aktionsplan Soziale Stadt“ sowie der bewilligten Projekte „Wir setzen Zeichen!“.
Das NRW Ziel 2-Programm liegt weiter auf Eis, die Umsetzung der Projekte ist aufgrund der Dortmunder Haushaltslage gestoppt. Eine Antwort seitens der Bezirksregierung bzgl. des Antrages auf eine 100%-Förderung wird nicht vor dem 2. Quartal 2010 erwartet. Projekte aus dem Bereich Wirtschaft sind – im Gegensatz zu baulichen und sozialen Maßnahmen - z.T. über das Programm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) gesichert.
Das Quartiersmanagement in der Nordstadt ist nur bis Ende des Jahres gesichert, die Zukunft ab Januar 2010 noch ungewiss. Es laufen weiterhin Sponsorengespräche mit Wohnungsunternehmen und Gewerbetreibenden. Allgemeine Einigkeit herrscht darüber, dass eine Fortführung des Quartiersmanagements dringend nötig ist, um die Entwicklung des Stadtteils weiter positiv zu beeinflussen. Es muss vor allem darum gehen endlich eine mittelfristige Lösung (5 Jahre) zu finden, um wieder perspektivisch arbeiten zu können.

Dezember 2009

Das Nordstadt-Forum beklagt starke Kürzung (100.000 € für 2010) für das Quartiersmanagement (QM) Nordstadt und fordert sichere und Kosten deckende Finanzierung. Trotz der großen Leistungen des QMs ist die Finanzierung z.Zt. nur jeweils für ein Jahr gesichert.
In Zeiten wieder aufgeflammter Proteste von Nordstadt-Bewohnern drohen - ohne zusätzlich akquirierte öffentiche oder private Mittel - empfindliche Personalreduzierungen und der Wegfall des Fonds für bürgerschaftliche Projekte. Dies konterkariert deutlich die im Aktionsplan Soziale Stadt Dortmund beschlossenen Prioritätensetzungen.
Der Ratsbeschluss von Juni 2009 sieht im Falle einer Fortsetzung des QMs über 2010 hinaus Kürzungen jeweils um weitere 60.000 € jährlich vor. Sponsoring von Firmen in der Nordstadt sollen diese möglichst auffangen. Dabei soll das Quartiersmanagement auch als unverzichtbare Schnittstelle zwischen den zukünftigen Projekten aus der EU-Ziel-2-Förderung fungieren, mit denen die weitere Erneuerung des Stadtteils vorangetrieben werden soll.

Januar 2010

Frau Wittig-Flick (Abteilung Stadterneuerung) stellt im Nordstadt-Forum die Projekte des „Aktionsplans Soziale Stadt“ für die Nordstadt mit ihrem jeweiligen Umsetzungsstand vor. Weitere Themen sind die aktuelle Situation des Quartiersmanagements in der Nordstadt sowie die Einstufung der Nordstadt im Rahmen des Ziel II-Programms.
Das Nordstadt-Forum appelliert in einem offenen Brief an den Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Herrn Lutz Lienenkämper, sich mit all seiner Kraft für einen unverzüglichen Programmstart der EFRE-Ziel-2-Förderung einzusetzen (-> zum Offenen Brief vom 02.02.2010).

Mai 2010

Sigrid Czyrt von der RAA und Frau Dr. Bettina Seipp (wissenschaftliche Mitarbeiterin und Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung)  stellen beim Nordstadt-Forum das Dortmunder Förderprojekt „Sprachliche Kompetenz für Schüler/innen mit Migrationshintergrund“ vor.  Das Kooperationsprojekt zwischen der TU Dortmund, dem Schulamt/der RAA Dortmund, dem Verein Dortmund steht zur Sprache (DOsS e.V.) und der Stiftung Mercator fördert die sprachliche und fachliche Individualförderung von Schüler/inne/n in Kleingruppen von 6-8 Schülern. Eingesetzt wird es vor und nach Übergängen, zum erfolgreichen Durchlaufen der Pflichtschulzeit sowie zum Erwerb qualifizierender Abschlüsse. (-> zum Vortrag)

September 2010

Die Dortmunder Stiftung Soziale Stadt hat nach Anerkennung durch die Bezirksregierung Arnsberg und die Oberfinanzdirektion ihre Arbeit aufgenommen. Die Stiftung wird den Aktionsplan Soziale Stadt, der sich auf 13 Aktionsräume in Dortmund bezieht, auf vielfältige Weise durch bürgerschaftliches Engagement flankieren.
Die Stiftung unterstützt ausdrücklich die Konzentration öffentlicher Fördermittel auf die 13 Dortmunder Stadtteile, die in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht den Anschluss an die anderen Stadtgebiete zu verlieren drohen. Benachteiligte Bevölkerungsgruppen in diesen Stadtteilen sollen gefördert und zur Selbsthilfe befähigt werden. Die Schaffung von (geförderter) Arbeit und die Förderung schulischer und beruflicher Qualifizierung sind dabei ein Schlüssel, um ökonomische Gerechtigkeit zu unterstützen. (zum Artikel in der WR vom 10.9.10)

zurück zum Seitenanfang